Queen of Lipsticks

Wenn es ein Make-Up-Produkt gibt, ohne dass ich niemals – und damit meine ich wirklich NIEMALS – leben könnte, dann würden wohl all meine Mitmenschen ein Wort in die Welt herausschreien: Lippenstift. Egal wie spät ich dran bin oder wie wenig Zeit ich morgens habe, ich muss einfach Lippenstift tragen. Ohne fühle ich mich nackt und blass. Wobei blass im wörtlichen Sinn gemeint ist.

Als blasser Mensch kann man jeden Farbtupfer im Gesicht gebrauchen. Das wird mir besonders immer dann bewusst, wenn es mir mal nicht so gut geht oder ich schlicht keine Lust auf extravagante bunte Lippen habe. Sofort werde ich im Büro gefragt, ob ich krank bin. Ich sähe so blass aus. Ja, denn während Bronzer und Rouge, sind sie noch so gut aufgetragen, nach ein paar Stunden verblassen, hält mein Lippenstift meist bombenfest und muss nur einmal innerhalb des Tages aufgefrischt werden. Meine natürliche Lippenfarbe ist immerhin auch so mega blass, dass ich wirklich in Kombination mit heller Haut kreidebleich aussehen kann. Macht sich gut, sollte man mal eine Krankheit vortäuschen wollen. Fühlt man sich aber eigentlich blendend gut, nerven die Fragen nach meinem Wohlbefinden sehr schnell.

Meine absolute Lieblingsmarke seit Jahren im Bereich Lippenstift ist dabei Lipstick Queen. Nein, ich habe nicht 20 Mac oder Chanel Lippenstifte und auch nur 4 von Charlotte Tilbury, dafür umso mehr von Lipstick Queen. Wobei es hier nicht unbedingt auf die Quantität ankommt, sondern die Häufigkeit der Nutzung. Wenn man mal ohne den geliebten Lippenstift unterwegs war und ihn plötzlich schmerzlich vermisst, merkt man schnell, wie sehr man an etwas hängt. Die Gründerin Poppy King versteht etwas von ihrem Handwerk. Es gibt Saints Lippenstifte, die leicht schimmern und cremig sind und Sinners mit einer extrem guten Mattheit. Genau wie Silver Screen und Velvet Rope, die sogar Tom Ford Konkurrenz machen. Und da sind noch so spezielle Lieblinge wie Mornin Sunshine und Frog Prince, die sich aufgetragen in eine andere Farbe verwandeln – Mornin Sunshine in einen Korallenton und Frog Prince in einen Roséton. Wer bitte kommt auf so märchenhafte Ideen? Einfach zauberhaft! Und ich bin ein wenig traurig, nicht schneller die New York Reihe an mich gerissen zu haben. Benannt nach unterschiedlichen Stadtteilen des Big Apples entstanden so die schönsten Nudetöne. Aber gut für mich: Bald werden die neuen Nude-Töne gelauncht, auf die ich bereits einen Blick werfen durfte. Schönheit pur, wohin das Auge reicht. Der passende Slogan für die Reihe: Nothing but the Nudes.

Laut Poppy bringt ein Lippenstift das Gesicht zum Strahlen, ermutigt zu Selbstbewusstsein und lässt einen glauben, die Welt erobern zu können. Sie war übrigens lang auf der Suche nach der perfekten Lippenstiftfarbe und –textur. Als sie nicht fündig wurde, beschloss sie selbst Lippenstifte zu kreieren. Ich kann ihr nicht genug danken, all die vielen Kreationen geschaffen zu haben.

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