Mit Gesichtsmasken gegen Fuß-Blues

herbivore_3Wenn ich eins momentan in Hülle und Fülle habe, dann ist es Zeit für mich und mit mir. Ganz allein. Manchmal im Stillen, manchmal im Kerzen-, manchmal im Sonnenlicht. Häufig im Grauen, am liebsten mit einer guten Portion Musik, um mir trübe Gedanken zu vertreiben.

Und während ich tagein, tagaus in Jogginghose vom Sofa zur Küche humpele und mich nicht gerade fit,(wen wundert’s) attraktiv und schön finde, so kann ich mich doch zumindest ausgiebig meiner Pflegeroutine widmen. Ich habe es zu einem allabendlichen Ritual gemacht und reinige intensiv mein Gesicht. Double Cleansing nennen das die Profis, ich nenne es Spa Treatment und Entspannung. Für zwei Minuten, solange ich mich auf einem Bein halten kann, vergesse ich kurz mal meine temporäre Behinderung und fühle mich wieder ein bisschen normal.

Meine Haut hat seit Operation und dank des winterlichen Wetters und der permanenten Heizungsluft, der ich sie aussetze, ganz schön gelitten. Auch dank der täglichen Thrombose-Prophylaxe-Spritzen und der ein oder anderen Ibuprofen Tablette. Was mir wahnsinnig geholfen hat: die Blue Tansy Resurfacing Mask von Herbivore Botanicals. Überhaupt ist das eine grandiose Green Kosmetikmarke, die auch für empfindliche Haut geeignet ist. Dieses Versprechen steht auf vielen Verpackungen und nicht immer kann ich sie unterschreiben, aber dieses Produkt wirkte bei mir Wunder. Mit Fruchtenzymen und Salicylsäure ausgestattet kühlt die Maske die Haut, während sie leicht kribbelt. Wie Enzympeeling und Maske in Einem. Das Wunderbare: Man kann sie auch als Kur mehrere Tage hintereinander anwenden, wenn die Haut arg schlecht ist. Meine Therapie so kurz nach der Operation. Seitdem wende ich sie meist einmal die Woche an, in schlechten Wochen – typisch weiblicher Zyklus – auch zwei-, bis dreimal. Meine Haut reagiert hervorragend darauf. Vorerst keine weitere Unreinheiten, keine weiteren Rötungen, gut genährt und mit Feuchtigkeit ausgestattet. Edit: Leider beginnt meine Haut erneut herumzuzicken. Ich hoffe auf baldigen Sonnenschein und Beruhigung, sobald ich wieder anfangen darf zu laufen.

Und wenn ich mir etwas ganz Besonderes gönnen möchte, zünde ich mir meine sündhaft teure Fornasetti Duftkerze an und lege mir eine Sheet Mask auf. Damit ich auch ja wie eine frisch Operierte aus einer Klinik für plastische Chirurgie aussehe, einem Geist nicht unähnlich. Wenn schon Krankenhaus, dann aber richig :). Das kann ich auch nur machen, wenn ich wirklich allein bin. Der Mann an sich hat meist kein Verständnis für solche Rituale. Die allerdings wahre Wunder bewirken und dem Gesicht die Feuchtigkeit geben können, die ich momentan nicht vermag, während ich weiterhin auf dem Sofa ausharren muss, statt frische Luft zu schnappen. Frischluft gibt es nur am Fensterbrett. Noch weitere 11 Tage. Aber die Uhr tickt.

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