Flucht in die Wärme: Kurzurlaub auf Fuerteventura

fuerteventura_2Schnee und bittere Kälte gerade in Hamburg und Sonne nur in Verbindung mit Eiseskälte. Dem entflohen wir für fünf Tage und flogen nach Fuerteventura. Bereits einige Tage nach unserer Rückkehr aus den USA fassten wir den Entschluss, dem grauen Herbst in Hamburg wenigstens für ein paar Tage den Rücken gen Sonne, Wärme und Meer zu kehren. Was gibt es Schöneres, als am Strand zu liegen, wenn daheim alle über das Wetter meckern und schlechte Laune haben?

fuerteventura_10Wie schön fühlte es sich an, nach einer erst stressigen Arbeitswoche und einer wunderschönen Familienfeier in der Heimat, in ein Flugzeug gen Entspannung auf Fuerteventura zu steigen? Wir kamen zwar bei leichtem Regen an, aber immerhin schön warmem Regen. Nach einer himmlischen Nacht in unserem fantastischen Hotel, dem Barceló Jandia Mar, sahen wir alles bei Tag: Eine riesige Poollandschaft und ein Hotel, das wie ein Dorf aufgebaut ist. So wirkt es richtig heimisch statt wie ein riesiger Klotz. Und um das Hotel herum gibt es nur einen Berg und unten das Meer. Ansonsten kein wirkliche Infrastruktur mit Geschäften und Restaurants. Was mich anfangs etwas beunruhigte, beruhigte mich Tag für Tag ein bisschen mehr. So blieb viel mehr Zeit, um im Meer zu baden, ganz viel zu lesen und jede 30 Minute am Pool wegzudösen. Nur gestört von kleinen Pausen mit Pina Colada an der Poolbar. Für eine so aktive Person wie ich es bin, die es eigentlich hasst, auf der Couch zu hocken, war es der Himmel auf Erden, einmal komplett abzuschalten. Einzig allein das schwache und unzuverlässige WLAN ließ es in mir kribbeln. Wo andere den digitalen Detox suchen, kann ich ihn nicht ertragen. Denn Surfen im Internet gehört für mich zur Entspannung. Ich muss nicht unbedingt etwas posten, aber auf dem Laufenden möchte ich schon bleiben, sonst habe ich das Gefühl, etwas zu verpassen.

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Das Highlight unserer Reise? Eine Tagestour nach Lanzarote. Ein entspanntes Paradies nur 30 Schiffsminuten von Fuerteventura entfernt. Ohnehin sind die Menschen auf den Kanaren so unglaublich freundlich, entspannt und bodenständig. Ganz weit entfernt von den in Gedanken versunkenen, gestressten, gehetzten Großstädtern in Deutschland. Vielleicht ist es das milde Klima, vielleicht die feuchte Meeresluft, vielleicht aber auch die wunderbaren papas arrugads con mojo, die das Ambiente ausmachen. Ich weiß nur eins: Lanzarote im Speziellen sah aus wie nicht von dieser Welt mit ihren vulkanischen Gebieten. Ein unglaubliches Farbenspiel, das an der Küste an Schottland oder Irland erinnerte. Denn die Insel ist viel grüner als man glauben mag. Wie gern wären wir länger geblieben. Aber nur einen Tag später hieß es bereits Abschied nehmen vom heiligen Eiland und den Heimweg zurück zur jetzt wirklichen eisigen Winterkälte. Nach dreieinhalb Kanarischen Inselurlauben wissen wir: Wir kommen zurück, auch wenn es noch nicht zum Winterdomizil im Süden reicht. Wer nach purer Entspannung und mildem Klima auch mit warmen Temperaturen im Winter sucht, sollte unbedingt die Kanarischen Inseln bereisen. Und auf jeden Fall ins Hinterland fahren. Denn die Inseln sind so viel mehr als Hotelkomplexe an den Küsten. Hasta la próxima, las islas canarias!

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