Salut l’automn: Gebackener Kürbis auf Grünkohlbett

kuerbissalat_2Oh là là – wie lang ist denn bitte mein letztes Rezept hier auf dem Blog her? Lichtjahre, wenn ich meinen Feed hier durchscrolle. Kurz vor der Hochzeit war es erstens zu heiß zum Kochen und zweitens ließen meine Nerven alles herunterfallen, was nicht angeklebt war. Dann waren wir gefühl monatelang auf Reisen und seitdem wir zurück sind, fliegt die Zeit nur so dahin und ich komme kaum zum Rasten und gemütlich in der Küche stehen. Aber der Herbst und die kalte Jahreszeit kommen ja erst noch, wenn man sich vor lauter grauen Wolken und eisigen Böen nicht mehr vor die Haustür traut.

Obwohl es nach der letzten Hitzeperiode vergangene Woche nun wirklich merklich kühler geworden ist. Wir wären von den herbstlichen Böen am Sonntag in der HafenCity fast weggepustet worden, wären wir nicht schnell ins Meßmer Momentum auf eine Tasse Tee geflüchtet. Teetrinken, noch so eine Angewohnheit während Herbst und Winter.

Aber gut für mein kulinarisches Herz, denn mit sinkenden Temperaturen gehe ich wieder gern an Herd und Backofen, um es mir warm zu machen. Ganz ohne eine aufgeheizte Wohnung und laufenden Ventilator hinter mir. Mit diesem Kürbisrezept läute ich dann auch offiziell den Herbst ein. Der Kürbis wird herrlich weiß und ganz leicht knusprig, während er im Ofen in Olivenöl, Salz und Pfeffer schmort. Zusammen mit Ziegenkäse, Granatapfelkerne und Grünkohl stärkt er von innen, ohne zu überfüllen. Und die Ciabatta Chips waren dazu wirklich der Knaller, vor allem dank des darauf geträufelten Kürbiskernöls.

Zutaten:

1 Kürbis
1 Ciabatta Brötchen zum Aufbacken
1 – 2 EL Kürbiskernöl
1 Handvoll Haselnüsse
½ Zitrone
1 TL Dijon-Senf
100g Baby Grünkohl
120g Ziegenkäse
1 kleiner Granatapfel
Olivenöl
Essig
Honig
Salz, Pfeffer

kuerbissalat_3Zubereitung:

Zuerst halbiert Ihr den Kürbis, löffelt die Kerne mit einem Löffel heraus und schneidet ihn in mundgerechte Stücke. Verteilt die Kürbisstücke nun gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech. Träufelt ½ EL Olivenöl darüber und salzt alles. Backt die Kürbisstücke bei 160°C Umluft für etwa 25 Minuten.

In der Zwischenzeit ritzt Ihr den Granatapfel rundherum mit einer Messerspitze an, halbiert ihn vorsichtig und klopft die Kerne mithilfe eines Löffeln über einen kleinen Schüssel heraus. Bei mir hat das nicht ganz geklappt, sodass ich die Kerne mit einem Messer herauskratzen musste. Am besten stellt Ihr die Schüssel in die Spüle, falls es spritzen sollte. Danach bedeckt Ihr die Schüssel mit Frischhaltefolie und stellt sie beiseite.

Schneidet das Ciabattabrötchen in hauchdünne Scheiben und verteilt sie auf einem zweiten mit Backpapier ausgelegtem Backblech. Beträufelt sie mit Kürbiskernöl und salzt sei. Nach 15 Minuten der Kürbisgarzeit gebt Ihr die Ciabattascheiben ebenfalls in den Backofen und backt alles zusammen goldbraun.

Währenddessen röstet Ihr die Haselnüsse in einer kleinen Pfanne ohne Zugabe von Fett bei mittlerer Hitze 1 bis 2 Minuten, bis sie anfangen zu duften. Dann nehmt Ihr die Pfanne vom Herd, gebt 1 TL Honig hinzu und lasst sie karamellisieren.

Für das Dressing entsaftet Ihr eine Zitronenhälfte, gebt dann 1 Esslöffel Zitronensaft zusammen mit 1 Teelöffel Dijon-Senf, ½ Esslöffel Olivenöl, ½ Esslöffel Essig, 1 Teelöffel Honig, Salz und Pfeffer in eine große Schüssel und rührt alles glatt. Wascht nun den Grünkohl, befreit die Blätter von den Stielen. Schneidet nun noch den Ziegenkäse klein und vermengt ihn zusammen mit dem Grünkohl in der Schüssel mit dem Dressing.

Verteilt zum Schluss den Salat auf tiefe Teller. Gebt den Kürbis darauf, garniert alles mit Haselnusskernen und Granatapfelkernen und genießt Euer herbstliches Mahl mit Ciabattta-Chips.

Bon Appétit!

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