Wedding-Update: Kurz vor 12

Wie krass ist das denn bitte, nur noch 7 Tage! Kinder, wie die Zeit vergeht! Location, Essen, Gästeliste, Getränkeauswahl – die ganzen Eckdaten stehen längst. Zum Glück auch Details wie die Dekoration und der Zeitplan. Auf Arbeit nennen mich meine Kolleginnen mitunter schon zum Spaß mit meinem neuen Nachnamen, um zu prüfen, ob ich darauf höre. Und meine neuen Visitenkarten sind auch schon im Druck.

Und doch kommen plötzlich ein paar kleine Stolpersteinchen, die mich leicht unruhig schlafen lassen. Nichts dramatisches, keine Angst. Aber doch das ein oder andere Detail, wie viele Verwandte am Nachmittagsprogramm teilnehmen, wie man von A nach B kommt und wohin und wie die Geschenke nach der Feier transportiert werden können. Aber trotzdem beschäftigt man sich damit, während man gerade die letzten Dinge auf Arbeit erledigt, mit Kunden telefoniert oder just in diesem Moment einschlafen möchte. Dabei wurde man doch gerade für sein Organisationstalent gelobt, so schwierig kann das doch nun wirklich nicht sein!

Was für ein Glück, dass ich mich letztes Wochenende vollends zurücklehnen konnte und mich um nichts kümmern brauchte. Hatte doch meine wunderbare Schwester mit meinen tollen Freundinnen ein Wochenende voller Spaß organisiert. Glücklicherweise ganz ohne Peinlichkeiten, dafür mit umso mehr Lachen, unbeschwerten Momenten, Essen und Sekt. Wirklich originellen Spielen. Und Tanzen bis zum Morgengrauen. Und was kommt nun? Extremes Nervenflattern, tausend Gedanken und vor allem Sorgen ums Wetter. Denn das sagt doch tatsächlich Regen voraus! Oh mein Gott, das wäre ein kleiner Albtraum von mir – bitte nur morgens oder ab 19 Uhr regnen, lieber Wettergott!

Das, worauf wir uns nach der Feier am meisten freuen, ist unsere grandiose Reise in die USA. Ich habe eine lange Liste mit Sephora- und Klamottenwünschen in meinem Kopf und zur Sicherheit neben mir liegen. Möchte so viel kaufen, was ich in Europa nicht bekomme. Muss ganz unbedingt einen Burrito bei Chipotle essen (werfe doch meinem Liebsten bis heute vor, dass wir das das letzte Mal verpasst haben), zur Cheesecake Factory gehen und Chinatown in San Francisco erkunden. Ganz weit oben auf meiner Liste steht auch ein Sonnenaufgang in einem der zahlreichen zu besichtigenden Nationalparks. Genau wie Erinnerungen hochleben lassen im Gaslamp Quarter in San Diego. Und einen fantastischen Roadtrip von Las Vegas nach San Diego erleben. Oh mein Gott, meine Finger zittern leicht, während ich das hier schreibe. Schreibt die Aufregung aus mir oder nur der übermäßige Kaffeekonsum? Übrigens: Ich wurde schon von Einigen gefragt, natürlich werde ich ausführlich über unsere Rundreise durch den Westen der USA berichten. 😉

Und während ich jetzt schnell noch einen Koffer kaufen muss, um überhaupt abreisen zu können, und dem Tischplan den letzten Schliff verleihe, über Fotomöglichkeiten brüte und mich auf unsere grandiose Hochzeitstorte freue – vor allem aber auf jeden einzelnen unserer Gäste, atmen wir bitte alle wieder durch. 7 Tage noch mit meinem lieb gewonnenen Nachnamen, ich werde verrückt – jetzt aber echt!

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s