Auf meine Haut kommt nur…

tata_harper_3Während ich mich die letzten Wochen dank regelmäßiger Besuche bei meiner Kosmetikerin und den Hochzeitsvorbereitungen (warum sehen alle Bräute auf Fotos eigentlich immer so rein und perfekt im Gesicht aus?) intensiv mit meiner Haut auseinandergesetzt habe, fing ich plötzlich an, jeden noch so kleinen Wirkstoff, den ich mir täglich ins Gesicht schmiere, zu hinterfragen.

Ist Phenoxylethanol wirklich besser für meine Haut als Alkohol? Was machen Parabene und Sulfate wirklich mit mir und ist ein ebenmäßiger Teint es mir wirklich wert, dafür jede Menge Silikone auf die Haut zu klatschen? Eine Trainerin bei uns auf Arbeit hat einmal gesagt: Jeder trifft selbst die Entscheidung, mit welchen Wirkstoffen er oder sie sich pflegt. Genau wie wir täglich entscheiden, welche Nahrung wir zu uns nehmen, tun wir dies auch bei Kosmetik. Oberflächliches Gequatsche, wird der ein oder andere jetzt vielleicht augenrollend von sich geben. Aber dem ist nicht so: Wer mag schon gern Giftstoffe zu sich nehmen? Achten wir doch auch bei unserem Essen darauf, möglichst wenig Pestizide und krebserregende Stoffe zu verwenden (abgesehen von Nikotinsüchtigen, die dessen negative Einflüsse gekonnt verdrängen). Warum trage ich dann also mitunter schädliche Dinge auf meine Haut auf? Wir wissen, dass Vieles davon nicht nur auf der Oberfläche verharrt, sondern bis in die tiefste Hautschicht vordringt und nicht selten ins Blut übergeht. Wollen wir uns diesem Risiko also wirklich aussetzen, nur um uns schön zu fühlen und unser Gegenüber mit glatter Haut zu beeindrucken und für uns zu gewinnen?

Wie gesagt: Jeder trifft die Entscheidung selbst. Es gibt gute und schlechte Produkte in jedem Preissegment und was für meine beste Freundin fantastisch wirkt, kann mein Gesicht in ein Trümmerfeld verwandeln. Okay, jetzt übertreibe ich wirklich, aber Ihr wisst, worauf ich hinauswill? Ich jedenfalls bilde mir ein, dass es mir damit besser geht, ich mich besser damit fühle und dies auch nach außen hin ausstrahle. Ein wesentlicher Faktor bei der Beurteilung von Schönheit, diese Ausstrahlung. Wobei übrigens auch in so mancher Naturkosmetik entzündungsfördernde und toxische Sachen stecken können. Oder schlicht allergieauslösende oder zu viel Alkohol (für alle, die so wie ich sehr empfindlich darauf reagieren). Mein heiliger Grahl bei meiner täglichen Reinigung momentan? Erstens: Double Cleansing. Immens wichtig in meinen Augen, wenn man Verunreinigungen, Make-Up Spuren und Abgase aus der dreckigen Stadtluft wirklich loswerden will, um mit einem reinen Gefühl einschlafen zu können. Zweitens: Zwei Cleanser von Tata Harper. Ich benutze momentan nahezu jeden Abend zuerst den Purifying Cleanser zum Abschminken und als ersten Reinigungsschritt. Danach kommt der Regenerating Cleanser an die Reihe. Mit dessen winzig kleinen Peelingkörnern, die so viel angenehmer sind als jedes herkömmliche mechanische Peeling, trage ich liebend gern alle abgestorbenen Hautzellen ab. Beide sind nicht gerade preiswert, mir aber jeden Cent wert. Meinen Test haben sie jedenfalls bestanden. Wobei ich über jeden Tipp zu alternativen Reinigern immer offen bin. Und da ich gerade irgendwie das dringende Bedürfnis verspüre, Euch noch mehr von meinem Badezimmerregal zu zeigen, folgt auch bald schon eine Fortsetzung. 😉

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