Facial Time mit Peeling und Masken

masken_peeling_1Auch wenn Frau nicht immer auf Verständnis damit stößt, ist es doch unglaublich entspannend, mit einem geisterähnlichen Gesicht auf dem Sofa zu sitzen. Häh, Geist?

So werde ich immer genannt, wenn ich Gesichtsmasken trage. Männer haben dafür ja irgendwie so gar kein Verständnis. Dabei ist es so herrlich entspannend, sich eine Maske aufs Gesicht zu schmieren. Noch besser, nachdem man das Gesicht gepeelt hat. Dann noch eine Zeitschrift mit Klatsch, Tratsch und Beautytipps verschlingen, gute Musik hören oder sich Shopping Queen anschauen. Und schwupps, schwebe ich im Siebten Himmel.

Während ich mich noch vor ein paar Monaten zu diesem Ritual regelrecht zwingen musste, freue ich mich inzwischen auf meine kleine Auszeit zwei Mal die Woche. Warum? Erstens trägt es wahnsinnig zur Entschleunigung bei, für eine Stunde mal nichts zu tun, als es sich gutgehen zu lassen. Und zweitens tut es meiner sensiblen und nachtragenden Haut unheimlich gut. Auf meiner Bucketlist für meinen 30. Geburtstag steht doch schließlich, endlich meine Hautprobleme in den Griff zu bekommen. Daher besuche ich seit Januar monatlich eine medizinische Kosmetikerin zur Ausreinigung (qualvoll, aber effektiv) und werde in diesem Herbst Fruchtsäurepeeling ausprobieren. Ein kleiner kosmetischer Eingriff, den Menschen mit reiner Haut als Nebensächlichkeit abtun mögen. Leidensgenossen und Leidensgenossinnen werden mich aber sicher kopfnickend verstehen, wie nervig Aknenarben fürs Wohlbefinden sind. Ich bin gespannt, wie es sich auswirken wird.

Bis dahin peele ich meine Haut zweimal wöchentlich mit dem grandiosen Enzympeeling von Susanne Kaufmann. Für alle, denen eine mechanisches Peeling mit seinen groben Körnern zu heftig sind, kann ich ein Enzympeeling nur wärmenstens empfehlen. Ohne jegliche raue Oberfläche entfernt es sanft abgestorbene Hautzellen. Man spürt ein kleines Kribbeln, was allerdings mich überhaupt nicht stört. Schließlich möchte ich schon spüren, dass irgendetwas auf meiner Haut passiert. Dabei kühlt das Peeling gleichzeitig die Haut durch seine gelartige Textur. Perfekt für Sensiblchen wie mich. Anschließend verwende ich immer noch eine beruhigende oder reinigende Maske. Meine Favoriten zur Zeit sind die Deep Cleansing Mask der ungarischen Marke Omorovicza. Ein Besuch im Thermalbad kann man sich so ganz einfach sparen. Die Maske duftet himmlich nach ungarischer Entspannung. Der Clou der Marke ist ungarisches Thermalwasser und Heilschlamm. Beide beruhigen die Haut und versorgen sie mit wichtigen Mineralien. Ich muss unbedingt noch mehr von dieser so unausprechlichen Marke probieren. Mein zweiter Favorit: Mineral Mask von Anne Semonin. Auch diese Maske beruhigt meine Haut ungemein mit Mineralstoffen und schenkt ihr neue Vitalität.

Auf geht’s Leute, das Wetter hier in Hamburg lädt gerade sehr ein zum Sunday Facial. Ist doch viel bequemer als draußen im Regen spazieren zu gehen!

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