Wedding Update: Ein Ring…

Die letzten Wochen ist es hier auf meinem Blog etwas ruhiger geworden. Zum Einen habe ich es doch genossen, zwischendurch mal über Alltägliches zu quatschen mit meinen Freunden. Gibt doch schließlich so viele Themen abseits von Brautkleid und Eröffnungstanz in dieser Welt. Zum Anderen ist schlicht und einfach nicht viel passiert im Rahmen unserer Planungen. Seitdem jedoch der erste Junggesellenabschied erfolgreich gemeistert wurde – und damit meine ich nicht meinen – und ich obendrein mein Brautkleid abholen durfte, sind meine Vorfreude und mein Planungsdrang jedoch von Neuem entfacht. Ich muss mich schon etwas zügeln, mich nicht sofort in Details zu verzetteln. Vor allem mein Brautkleid, dass halbwegs gut verpackt (es muss ja aushängen, um nicht wieder zu knittern) an meinem Kleiderschrank hängt und mir den Weg jeden Tag versperrt, erinnert mich doch eindringlich daran, dass es nur noch 9 Wochen bis zum großen Tag sind. Bis zu unserem großen Tag, an dem ein kurzes Wort bestehend aus einer Silbe und zwei Buchstaben die Hauptrolle spielen wird.

Es ist so eigenartig und kaum in sachliche, erklärende Worte zu fassen. Plötzlich war er da, der Augenblick, als mir klar wurde, dass wir tatsächlich bald heiraten. Während die ersten Monate durch viele organisatorische Diskussionen geprägt waren und uns so manches Mal an die Grenzen der Kompromisse brachten, rast die Zeit plötzlich wahnsinnig. Im Januar noch schien der Sommer jahrelang entfernt zu sein. Kaum vorstellbar, wie wir feiern wollen, wer an der Feier teilhaben wird. Nun steht die Gästeliste so gut wie fest. Dieses Wochenende besprechen wir die letzten Details zu Essen, Getränke und Deko bei unserer Location vor Ort. Wenn ich nicht mehr um die Anzahl meiner Wunschgäste feilschen, für meine Traumlocation argumentieren und die Kosten täglich überschlagen muss, sondern mein Augenmerk auf die kleinen, aber feinen Details legen kann, bekommt die Idee der Hochzeit etwas plötzlich so Greifbares. Alle Zweifel, wie wir uns die Feier vorstellen und ob wir unsere Gäste eine schöne Party bieten können, rücken auf einmal in den Hintergrund. Ganz zu schweigen von Gedanken, warum wir überhaupt eine große Feier möchten. Je kleiner, desto weniger Menschen können sich einmischen, oder?

Meine zwei kleinen Highlights dieses Wochenende: Meine Traumtorte in meinem Kopf nimmt Gestalt an, auch wenn sie unseren Konditor vor eine kleine Aufgabe stellt. Am liebsten möchte ich sie sofort anschneiden und verkosten. Außerdem kamen wir an unserer Location heute an und sahen sie endlich in voller Blüte. Mit Blumen draußen im Garten, toller, großer Terrasse und unserem Traum-Raum. Man sieht plötzlich alles haarklein vor sich. Auch wenn die verbleibenden Wochen für noch so unendlich viele kleinen Dinge genutzt werden müssen. Wie zum Beispiel diese Schminkstunde, bei der diese witzigen Bilder entstanden sind.

Vielleicht machte es in mir Klick, als ich unsere eintreffenden Eheringe aufgeregt aus der Packstation holte, sie mit großem Herzklopfen auspackte und anprobierte. Als mir mein zukünftiger Ring einwandfrei passte, wusste ich, dass wir doch wenn auch nicht alles, so aber den Großteil richtig machen. Wenn du spürst, dass sich der Ring an deinem Finger jetzt schon richtig anfasst, dann rückt der Tag mit großen Schritten näher.

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