Wedding Date: Der richtige Zeitpunkt

wedding_dateAls wir mit der aktiven Hochzeitsplanung Ende letzten Jahres begannen, schwirrten uns schnell so allerand Gedanken im Kopf. Wo wollen wir uns das Ja-Wort geben? Wo möchten wir feiern? Mit wem möchten feiern? Wie genau möchten wir feiern?

Viel zu viele Fragen auf einmal, wenn Ihr mich fragt. Die organisatorischen Eckpfeiler, das heißt an welchem Tag und in welchem Standesamt, waren schon die ersten bürokratischen Hürden, die wir nur dank eisernem Durchhaltevermögen und so manchem Telefonat mit praktisch allen Standesämtern Hamburgs meistern konnten. Sommer sollte es sein, wenn möglich Juli. Denn für diesen Zeitraum planten wir bereits unabhängig davon eine große Reise in die USA. Warum das nicht als Anlass für die Flitterwochen nutzen? Natürlich sind wir die Einzigen weit und breit, die im Juli heiraten möchten. Und die Standesbeamten wahnsinnig zuvorkommend und flexibel, wenn es heißt, einen Termin zur Anmeldung der Eheschließung sowie für den Trautermin zu vereinbaren. Fragt mich nicht wie, aber als ich bereits davon ausging, dass es mit diesem Sommer wohl nichts werden wird, da sich alle quer stellten, keine Termine reservieren wollten ohne die Unterlagen zu haben – die Unterlagen sollten wir aber erst im Februar erhalten, zu einem Zeitpunkt, an dem sicher bereits alle Sommertermine vergeben sind – klappte es schließlich doch. In einem recht hässlichen Gebäude für unser Empfinden (das offenbarte zumindest eine Stippvisite unsererseits vor Ort), aber irgendwann schob ich die rosa Wolken beiseite und wurde pragmatisch.

Wichtig ist es, sich zu fragen, was man genau möchte. Das heißt: Was ist Euch an Eurer Feier am allerwichtigsten? Wo setzt Ihr Prioritäten? Was muss unbedingt passen und was kann auch variiert werden? Wir entschieden uns dafür, die 400 Euro, die eine außerstandesamtliche Trauung an einem schönen Ort gekostet hätte (ganz abgesehen davon, dass diese Termine Ende Dezember längst ausgebucht waren für das komplette Jahr 2016!) lieber in unsere Feier zu investieren. Ein schönes, ausgelassenes Fest mit all unseren lieben Verwandten und Freunde ist unser Hauptaugenmerk. Dafür nehmen wir auch ein 70er-Jahre-Standesamt samt wahrscheinlich recht bürokratischer Trauzeremonie in Kauf. Integrieren wir gleich etwas DDR Charme und schaffen ein verbindendes Glied zwischen Ostverwandschaft und westdeutschen Gästen. ☺️

Ein kleiner Tipp meinerseits: Wir wollten am Anfang unbedingt an einem Samstag heiraten. Meine Familie reist von weit her extra an und sollte sich möglichst wenige Urlaubstage dafür nehmen müssen. Doch schnell wurde klar, wie heiß begehrt und dementsprechend rar gesät Samstagstermine sind. Lautes Gelächter mit tollen Kommentaren wie „Da müssen Sie schon früher aufstehen“ und „Samstage sind bis Oktober alle ausgebucht“ (Hinweis im Dezember) ließen wir uns schließlich zu Alternativterminen kommen. Freitage sind fast genauso perfekt, aber etwas weniger ausgebucht. Obwohl hinzuzufügen ist, dass einige Standesämter nur an zwei bis drei Tagen überhaupt trauen.

Der Termin steht also fest (Check!) die konkrete Planung kann beginnen…

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