Mein Selbstbräuner-Experiment

self-tanning
Die letzten zwei Wochen war so viel los in meinem Privat- und Berufsleben, dass mein Laptop abends leider meist ausblieb. Keine Energie mehr für Blogposts, Fotos und frische Kochideen. Meine Kraft wurde an anderer Stelle gebraucht, zum Beispiel um den Junggesellenabschied meiner besten Freundin zu organisieren. Ja, manchmal ist das reale Leben doch tausendmal wichtiger als das digitale.

Obwohl es die letzten Tage extrem heiß, sonnig und schwitzig wurde, spricht mein Teint eine andere Sprache. Ich habe seit jeher einen porzellanfarbenen Teint, der in Berührung mit Sonne eher zu krebsroten Tönen statt olivefarbenen oder goldenen neigt. Aber so gänzlich blass wie im tiefsten Winter möchte ich im Juli nun auch nicht aussehen.

Da ich aber weder die pralle Sonne noch Solarien aufsuchen möchte – man muss den Hautkrebs und auch die Hautalterung nicht unbedingt herausfordern – wollte ich schon länger mal Sonnenbräune aus der Tube ausprobieren: Selbstbräuner.

Doch kämpften Vorfreude und Skepsis in mir, ob es erstens überhaupt etwas bringt und ich zweitens auch noch natürlich aussehen würde. Nachdem aber viele meiner Kolleginnen wöchentlich zu Selbstbräunern greifen ohne gleich tiefschwarz auszusehen, wuchs meine Neugier so weit, dass ich mir selbst einen Selbstbräuner kaufte: Deep Bronze Luxe von Xen-Tan. Inzwischen habe ich ihn einige Male ausprobiert und mir mein Urteil gebildet.

Was dafür spricht: Die Anwendung erfolgt rein äußerlich. Heißt: Hautkrebsgefahr ist nicht gegeben. Man cremt sich quasi mit dem Produkt an den Stellen ein, an denen man gern braun werden möchte. Am besten trägt man die Creme mit einem Handschuh auf, um unschöne Flecken in den Handinnenflächen zu vermeiden. Ich habe einen Tanning Mitt von Xen-Tan verwendet. Gut ver- und einreiben und dann etwa 10 bis 20 Minuten einwirken lassen. Wichtig: In den nächsten drei Stunden nicht duschen oder baden, sonst wäscht sich alles wieder ab. Und keine Sorge: Nach drei bis vier Tagen verblasst die Farbe beziehungsweise wäscht sich leicht ab. Wenn man also einmal zu viel aufgetragen hat, hält die dunkle Farbe nicht bis in alle Ewigkeit.

Was dagegen spricht: Es braucht schon etwas Übung, die Creme aufzutragen. Beim ersten Mal vergaß ich glatt ein paar Stellen, was am nächsten Morgen dank eigenartiger weißer Flecken auf meinem Schienbein sichtbar wurde. Die Bräune entwickelt sich eben erst nach ein paar Stunden so richtig, sodass man es nicht sofort sieht. Stellen wie Ellenbogen oder Übergang zum Hals sind besonders tricky. Langfristige Bräune entsteht durch Selbstbräuner nicht. Wenn Ihr also nach so etwas sucht, sind Selbstbräuner die falsche Wahl. Einmal die Woche sollte man ein solches Produkt schon verwenden, wenn kontinuierliche Bräune gewünscht ist. Das ist mir ehrlich gesagt zu viel. Aber ich kann damit leben, nur zu bestimmten Anlässen gebräunt auszusehen.

Mein Fazit: Übung macht auch beim Selbstbräunen den Meister. Für jeden Tag wäre es mir ehrlich gesagt zu aufwändig, mich 20 Minuten einzucremen. Dafür fehlt mir ehrlich gesagt die Zeit. Aber aller zwei Wochen gebräunt auszusehen ist es mir schon wert. Und sobald wir irgendwann wieder lange Hosen tragen, brauche ich nur ein paar Stellen zu bräunen und sichere mir so den Sommer auf der Haut – ganz ohne gefährliches Sonnenbad.

 

Sun from the outside: My Self-tanning experiment

There was so much going on in my private life and in my job that my laptop has been left turned-off. No more energy for blog posts, photos and fresh cooking ideas. My strength was needed elsewhere, for instance to organize a bachelorette party for my best friend. Yes sometimes the real life is much more important than the digital one.

Although it has been extremely hot, sunny and sweaty my complexion looks differently. I’ve been used to have a really fair porcelain complexion which turns red instead of brown when the sun comes out. But I don’t want to looks as pale as during winter time when it’s already July.

As I don’t want to go to the bright sun nor to a solarium – saying no to skin cancer and skin ageing – I’ve wanted to try one thing for months: self-tanning. But skepticism and curiosity fought in me if self-tanning has any effect at all and if I would still look natural. After I saw my colleagues trying it out without looking completely black, I got really curious to try it on my own. My chosen product is Deep Bronze Luxe by Xen-Tan. Meanwhile I tried it several times on my skin and formed an opinion about it.

Pros: The application is only on your skin which means the skin cancer risk doesn’t increase at all. You just apply the cream on all places on your skin where you want to look darker. I suggest to use a tanning mitt like the one by Xen-Tan, to avoid not so pretty brown spots on your hands. Blend in carefully and let react for about 10 to 20 minutes. What is important: Don’t take a shower for the next three hours, otherwise it washes off. Don’t worry: After three to four days the color pales or washes off slightly. So if you applied to much, the dark color won’t last forever.

Cons: It needs a little practice to apply the cream correctly. When I tried it for the first time I forgot some places on my legs, so I recognized quite ugly white spots on my leg. The color develops after a couple of hours so you don’t see mistakes immediately. Places like the elbow and the part between the chin and the neck are a bit tricky. And long-lasting color doesn’t come when doing self-tanning. If you’re looking for that, self-tanning isn’t your perfect choice. You just use such a product at least once a week if you’re looking for consistently tan. To be honest that’s a little bit too much for me. But it’s okay for me to looked tan just on special occasions.

My summary: Like almost everywhere practice makes perfect when self-tanning. I don’t have time doing self-tanning every day for 20 minutes. But to look tanned every two weeks is worth the time for me. And as soon as we will wear long trousers (yes that time will come one day), I will have to tan only a few parts of my body to save the sun on my skin – without any danger sunbath.

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