Städetrip: Mein Leipzig lob ich mir

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Eins vorweg: Es wird in diesem Post weniger um Sightseeing-Tipps als vielmehr um ein paar Gedanken um Vergangenheit und Zukunft gehen – gepaart mit einem kulinarischen Schmankerl, das ich Euch wärmestens ans Herz lege.

Vergangene Woche stand eine kleiner Ausflug in meine Vergangenheit an. Wir haben ein paar freie Tage genutzt, um meine alte Studentenstadt Leipzig zu besuchen – und vor allem mein Schwesterherz. Ehrlich gesagt ein leicht komisches Gefühl, meine Unistadt zu besuchen. Schließlich bin ich längst keine Studentin mehr und seit meiner Studentenzeit ist irre viel Zeit vergangen. Manchmal denke ich sogar, dass mein Leben erst nach der Uni angefangen hat. Endlich Geld, ein Job, und damit eine Basis für Reisen, Ausflüge, Feiern mit Freunden. Und nun komme ich zurück an den Ort, an dem ich so viele Diskussionen führte, Tage in der Bibliothek in Büchern verbrachte und ewig in der Mensaschlange stand. So viel hat sich verändert in den letzten zwei Jahren: Der Neubau der Uni ist nach einem gefühlten Jahrhundert endlich vollbracht, der Citytunnel ebenso. Neue Geschäfte wurden gebaut, Straßen renoviert. Kommt man zurück an diesen Ort, tauchen sofort all die Fragen von früher auf: Was will ich erreichen? Wo will ich hin? Wo will ich wohnen? Aber ich weiß: Es war alles gut, so wie es gekommen ist und ich bin mehr als froh, in Hamburg zu wohnen.

Na klar, das Leben ist nicht einfach stehengeblieben, seitdem ich nach Hamburg gezogen bin. Umso mehr hat es mein Herz erwärmt, zu sehen, wie aufgeblüht die Stadt inzwischen ist. Nicht umsonst bezeichnen die Medien sie inzwischen als Hypezig. Überall warten kleine Ecken darauf, erkundet zu werden und dank einer Stadtrundfahrt kenne ich nun ein paar mehr davon.

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Neben dem eigentlichen Ziel meine fabelhafte Schwester zu besuchen und Zeit mit ihr zu verbringen, durfte ein Besuch beim weltbesten Cupcake-Laden keinesfalls fehlen: Marshall’s Mum. Ich habe ihn vor zwei Jahren das erste Mal besucht, bis heute kennt meine Begeisterung dafür keine Grenzen. Schnuckelige Einrichtung, nette Bedienungen, niedliche Namen der Cupcakes, die obendrein einfach nur fabelhaft schmecken. Ein idyllisches Kleinod für Backwarenliebhaber wie mich. Wenn Ihr Süßes mögt und in Leipzig seid, geht unbedingt zu Marshall’s Mum und taucht ein in den sagenhaften Cupcakehimmel (für Liebhaber herzhaften Genusses gibt es übrigens auch etwas). Wen es interessiert: Ich hatte eine Martha (Himbeerteig mit Zitronentopping), meine Schwester eine Coco (Schokoladenteig mit Kokostopping). Am allerliebsten hätte ich mich ja durchs gesamte Sortiment getestet, weil ich mich sowieso nicht entscheiden konnte. Aber Genuss bedeutet auch, kleine Mengen zu verspeisen anstatt alles auf einmal. Und es heißt vor allem, dass ich noch mal wiederkommen muss. 🙂

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