30 Things to Do Before 30: 31 Tage ohne Fleisch

Caesers Salad
Da ist das Jahr gerade einmal 32 Tage alt und schon habe ich meinen ersten Vorsatz realisieren können. Jippieh! Mit 2015 hatte mein Wunsch eigentlich nichts zu tun, sondern eher mit meiner „30 to Do Before 30 Liste“.

Nach all dem Fleisch an den Feiertagen hatte ich schlicht und ergreifend zunächst genug von Schwein, Pute und Gans. Und ehe ich mich versah, war es Mitte Januar. Mein Erinnerungsvermögen schärfte mir ein, dass ich ohnehin einmal einen Monat komplett auf Fleisch verzichten wollte. Warum dann nicht die verbleibenden 15 Tage nutzen und bewusst Nein zu allem Fleischhaltigen sagen?

Mein damaliger Plan umfasste eigentlich eine pescetarische Ernährung. So viel Ehrlichkeit ist hier schon angebracht. In der Realität aß ich aber erst zum Ende des Monats zwei mal Fisch. Die übrige Zeit ernährte ich mich in der Tat rein vegetarisch. Und soll ich Euch etwas sagen? Ich habe gerade mal einen Moment gezweifelt und mit dem Gedanken gespielt, Fleisch zu essen. Ansonsten war es unfassbar einfach für mich ohne Fleisch auszukommen. Okay, ich habe auch schon vorher nur wenig Fleisch gegessen, das muss ich schon zugeben. Mit einem vegetarisch lebenden Freund zu Hause gibt es bei uns nie Fleisch, seit Jahren. Es sei denn, ich bin mehrere Tage allein und mich überkommt ein Fleisch-Hyper. Nur wenn wir essen gehen, gönnte ich mir ab und zu einen Burger oder ein schönes Stück Steak. Mittags auf der Arbeit esse ich meist entweder Reste vom Wochenende, Salat oder Suppe. So war ich bereits daran gewöhnt, nicht jeden Tag Fleisch auf meinem Teller vorzufinden – was im Übrigen meine freie Entscheidung war.

Nun gut, die ersten 15 Tage habe ich mich vegetarisch ernährt, ohne es bewusst darauf angelegt zu haben. Die zweite Januarhälfte jedoch entschied ich mich Tag für Tag dafür, Obst und Gemüse statt Fleisch und Fleisch auf meinen Menüplan zu setzen. Nur ein einziges Mal, als ich in meinem Stammbistro mit einer Freundin einkehrte, war die Versuchung da, meine geliebten Crispy Chicken Fingers zu bestellen. Doch meine Vernunft siegte und orderte Salat und ein großes Dessert – als Belohnung für meine Standfestigkeit.

Jetzt am 4. Februar blicke ich schon ein bisschen mit Stolz zurück auf den vergangenen Monat. Erkenne aber gleichzeitig, dass ich sicher nicht mein ganzes Leben lang auf Fleisch verzichten möchte und kann – auf Fisch schon mal gar nicht. (Obwohl ich auch jetzt im Februar noch kein Fleisch zu mir genommen habe) Dafür lieber ein, zwei Mal im Monat hochwertiges Fleisch genießen, so lautet meine Devise. Und ich kann jedem Skeptiker, der annimmt, Vegetarier essen nur Tofu und Grünkern, und werden sowieso nicht satt von Grünzeug & Co., nur empfehlen, dieses Experiment selbst zu wagen und sich vor allem aktiv mit Ernährung auseinanderzusetzen. Es kann sicher nicht schaden, darüber Bescheid zu wissen und zu hinterfragen, was wir täglich in uns hineinstopfen.

Das nächste „30 to 30“ Projekt kann von mir aus gern kommen, ich bin gewappnet und nehme (fast) jede Herausforderung an!

Kaese Spaetzle Zigeuner

30 Things to Do Before 30: 31 Days without meat

We only have beginning of February and I already managed to realize one of my resolutions. Yippieh! Actually it doesn’t have anything to do with 2015, but with my “3o things to do before 30“ list.

After all those meat during the Holidays I couldn’t see pork, turkey and goose anymore. And just a second later it was already mid of January. My mind reminded me of my wish to live without meat for a month. Why shouldn’t I use the remaining 15 days to say NO to every kind of meat?

My actual plan contained a nutrition with fish (=not really vegetarian). In reality I only ate fish two times at the end of the month. During the remaining time I fed on real vegetarian stuff. And guess what? I only doubted my plan one single time. Apart from that it was unbelievably easy for me to resign meat. To be honest I already ate meat quite rarely. My boyfriend has been a vegetarian for ages, so we don’t have any meat at home. Only when we eat in a restaurant, I order a burger or a steak from time to time. At lunch I usually eat a salad, a soup or take something with me from home. So I was already used to not eat meat every day – which was my very own decision.

Okay, I subsisted vegetarian for the first 15 days without even knowing it, but during the remaining time I decided on my own every day to eat vegetables and fruit instead of meat and meat. There was just one time when I went to my favorite restaurant with a friend of mine, when I had to overcome the temptation to not choose my beloved crispy chicken fingers. My sanity succeeded and ordered a Caesar’s salad and a dessert – as a reward for my stability.

Now on the 4th of February I look back with pride on the past month. Meanwhile I realize that I don’t want and will to live without any meat – and especially without any fish. (Although I still didn’t eat any meat) I prefer to eat really high-quality meat one or two times per month. To all the sceptics who think vegetarians would eat tofu and unripe spelt grain all the time: I highly recommend to try this on your own for a while especially to deal with your nutrition. It can’t be wrong in my opinion to know the stuff you eat every day and to question it from time to time.

The next „30 to 30“ project is very welcomed in my mind, I accept almost every kind of new challenge.

 

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