Lächele, denn Du kannst sie nicht alle töten

Smile
Bitte nicht von der Überschrift abschrecken lassen! Zwei Dinge sind mir dabei wichtig: 1. Die Ironie an ihr erkennen. 2. Das Wort Lächeln spielt die Hauptrolle.

Manchmal, vor allem im grauen, dunklen und oft nasskalten, aber schneefreien Winter, hat man das Gefühl nur von missmutigen, schlechtgelaunten und verbitterten Menschen umgeben zu sein. Solche, die einen in der Bahn anraunen, Platz für sie zu machen, obwohl man bereits in der äußersten Ecke hockt. Solche, die einen von obenherab behandeln, obwohl man sie nur nach einem Stift fragt. Solche, die oft so sehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt ist, dass Zuhören, Emphathie und Teamwork für sie weitentfernte Fremdwörter in einem nie erreichbaren Universum zu sein scheinen. Ja sogar solche, die nur das Grau und den Matsch sehen und dabei die friedlich fallenden Flocken übersehen.

Warum ich das alles betone? Es macht das Zusammensein und -leben oft so unermässlich schwer, wenn man gegen- statt miteinander arbeitet. Ist es denn so schwer, auch im größten Stress kurz durchzuatmen, wenn der oder die Andere eine Frage stellt? Oft kann der Fragenstellende reichlich wenig für den Kummer seines Gegenübers. Gerade Frauen haben dafür gern, trotz ihres so viel zitierten Empathiegefühls, kein Händchen und schon gar kein Feingefühl dafür. Jeder für sich statt alle für eine. Ich nehme mich dabei keineswegs aus, weil auch ich durchaus Momente kenne, in denen ich meinen emotionalen Dampf beim Falschen auslasse. Oft ärgere ich mich in solchen Momenten über denjenigen (der auch mal ich selbst sein kann), aber vor allem finde ich es sehr schade um das Miteinander, das uns so viel mehr Nutzen bringen würde, wenn man etwas mehr aufeinander Acht geben würde. Natürlich fährt man mitunter aus seiner Haut, ohne aus ihr steigen zu können, aber kann derjenige denn etwas dafür, der dich höflich darin erinnert, den Text zu korrigieren oder ein Bild zu schicken? Wäre es nicht viel einfacher, als ehrlich zuzugeben, dass man im Moment nicht klar denken kann, eine Verschnaufspause braucht? Inklusive einem kleinen, wenn auch manchmal hilflosen Lächeln? Dafür hat man doch in den allermeisten Momenten Verständnis! Schwups wären Groll und Wut vergessen, der Tag kann weitergehen ohne hinterlistige, nachdenkliche, wütende Gedanken. Ein winziges Lächeln, ein kleines „Sorry, in 5 Minuten“ und ein ernst gemeintes Danke machen das Zusammenleben, Zusammenarbeiten, Zusammenwachsen gleich ein Stück einfacher – und kosten doch so wenig.

 

Smile because you can’t kill everybody

Please don’t get afraid of this headline! I would like to stress two things: 1. recognizing the irony of this headline. 2. The word smile is in the focus.

Sometimes, especially during the grey, dark and often wet, but snow-free winter, you got the impression to be surrounded by grumpy, bad-tempered and embittered people. Those people who get mad at you in the train and tell you to go away, although you’re already standing in the corner. Those people, who condescend to you although you only ask them for a pen. Those people who are so busy with their own problems, that listening, empathy and teamwork are like foreign words for them. Even those people who only see the greyness instead of the peaceful snowflakes during winter.

Why do I write all this stuff? Because of that our living together gets so much harder, if you work against each other instead of together. Is it really so hard to take a breath when you got stressed and another person asks you something instead of yelling at them? The person who asks you is often not the cause of your stress and problems! Especially women, even if you say they are so emotional and feel if someone else needs help, don’t have a knack for it. Everyone at its own instead of all for one. Even I get angry of myself if I behave like that, but I try to do it better. It’s a shame because we all would benefit to much from a nicer behavior if we pay more attention at each other. In my opinion it would be so much easier to confess you are stressed right now and need a little break when someone asks you for something. I would definitely understand that – and not only me! And don’t forget to smile! And your day can go one without any anger and sad thoughts. A tiny little smile, a little “Sorry, give me 5 minutes” and a serious thank you make our living, working, and growing together so much easier and are totally worth it – and they cost you a little moment. Is that really too much?

 

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