Pasta mit Ratatouille-Gemüse und Fetakäse

Pasta RatatouilleNach der ganzen Arbeit Nummer 1, Arbeit Nummer 2 (ja, irgendwie kann ich nicht ohne Arbeit sein) und meinen intensiven Vorbereitungen auf mein erstes öffentlichen Lauf-Event heute Nachmittag (mehr dazu morgen) ist mein Blog diese Woche ein wenig zu kurz gekommen. Bitte entschuldigt! 😉

Der Backofen bleibt dieses Wochenende leider Gottes ebenfalls aus – mein Herz weint auch ein wenig – ich kann aber zum Glück noch von den Erdbeer-Tartelettes vom letzten Sonntag zehren. Da ich momentan so wenig Zeit habe, musste es gestern Abend auch am Herd schneller gehen. Daher präsentiere ich Euch heute ein schnell zuzubereitendes, megaleckeres Pastagericht. Wenn Ihr also wie ich in Zeitnot sein oder einfach keine Lust auf stundenlange Küchenexperimente haben solltet und auf die italienischen Alleskönner ebenso sehr schwört wie ich, wisst Ihr hiermit, wie Ihr trotzdem mit etwas Fabelhaftes eure Münder stopfen könnt.

Zuvor aber eine kleine Herkunftsgeschichte: Entstanden ist dieses Rezept in meiner Studienzeit. Ich hatte wenig Geld, sodass Nudeln ganz weit oben auf meiner Einkaufsliste standen. Ganz zu schweigen von meiner unbändigen Vorliebe für die italienischen Teigwaren und der wenigen Freizeit im Prüfungshorror. Eines Abends schaute ich in den Kühlschrank und kramte all die Sachen heraus, die noch vorrätig waren. Dazu gehörten Zucchini, Auberginen, ein Rest Fetakäse. Da Nudeln ohne Sauce nur halb so gut schmecken, kramte ich noch gestückelte Tomaten aus der Dose aus meinem Vorratsschrank heraus und legte los: Zucchini und Auberginen klein schneiden und in einer Pfanne anbraten. Währenddessen Nudeln kochen. Wenn das Gemüse schön schmort, mit den Tomaten und 200ml Gemüsebrühe ablöschen und 5 bis 10 Minuten köcheln lassen. Danach Fetakäse würfeln und zum Gemüse geben. Mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken. Die Nudeln untermischen und servieren. Kleiner Tipp: Falls Ihr genau wie ich auch immer zu große Portionen kocht, damit noch eine Kleinigkeit für die Arbeit übrig bleibt, nehmt lieber einen Wok als eine Pfanne. Meine war nämlich gestern viel zu klein, sodass ich flugs die Pfanne wechseln musste.

Pasta Ratatouille

Dieses eigentlich so simple Gericht koche ich nun schon seit sieben Jahren, also seit meinem ersten Studienjahr, und auch wenn ich meinen Speiseplan seitdem um unzählige Gerichte erweitert habe, greife ich noch immer auf dieses superleckere Paste-Ratatouille-Gericht zurück. Es hat mir schon so viele Prüfungszeiten verfeinert und gerettet. Auch heute noch ist es für mich eine Art Heilsbringer in der Not. Habe ich Stress, Kummer oder einfach keine Kreativität für neue kulinarische Abenteuer, greife ich nach diesem Anker in meiner Küche – die Welt wird sofort ein kleines bisschen besser. Klingt komisch? Nein, ganz und gar nicht! Denn ein gutes Essen ist eben nicht nur eine Wohltat für den Magen, sondern auch für die Seele!

In diesem Sinne: Bon Appétit!

 

Zutaten:
1 Zucchini
1 Aubergine
1/8 Zehe Knoblauch
1 Packung Fetakäse
200ml Gemüsebrühe
2 EL Öl
Salz, Pfeffer, Oregano
400g Penne

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