Places to see and where to be in New York City

Newark
Dieses Bild ist meine bisher einzige Erinnerung an New York City. Aufgenommen vor ein bisschen mehr als drei Jahren, als ich auf meiner Reise nach Minneapolis in Newark zwischenlandete. Schon damals fand ich es viel zu schade, nur von ganz Weitem die Skyline der Stadt, die niemals schläft, sehen zu können. Aber mein Weg sollte mich zunächst in andere Städte der USA führen.

Nun scheint die Zeit gekommen, mir die Megacity aus dem Nahwinkel anzuschauen und jeden Zentimeter in mich aufzusaugen. Nachdem ich bereits den Reiseführer praktisch auswendig kenne, habe ich allerdings schon tausend unterschiedliche Pläne in meinem kleinen schlauen Köpfchen und fürchte, dass ich das wohl keineswegs in nur dreieinhalb Tagen schaffen werde. Wenn ich es denn wage und doch mal ein Nickerchen mache oder mich einfach der Jetlag mit beiden Armen packt und ins Bett schleift. Macht bei vier Übernachtungen immerhin circa 32 Stunden, die ich weniger zum Sightseeing nutzen kann. 🙂

Das Abenteuer wird für mich am 12. Mai um 15.44 EST beginnen, wenn ich hoffentlich ohne Verspätung aus dem Flugzeuge steige. Sollten meine Koffer ebenfalls den Weg zum JFK Airport geschafft haben, ist bereits das erste Ziel geschafft. Denn ja, ich habe bereits erlebt, wie der Koffer einfach ein Eigenleben entwickelt und sich für einen anderen Flughafen in einer weit entfernten Stadt als Reiseziel ausgedacht hat. Weiter wird es mit gleich mehreren Metrolinien hinein nach Manhattan gehen – es sei denn, wir sind faul und gönnen uns ein Taxi, obwohl ich da große Bedenken habe, dass dieses im Stop-and-go-Verkehrschaos von New York stecken bleiben wird. Nachdem ich Tage und Wochen damit zugebracht habe, das bestmögliche  Hotel, das zentral in Manhattan liegt und trotzdem weniger als die gesamte Fifth Avenue kostet, ausfindig zu machen, fiel die Entscheidung schließlich auf das Seton Hotel. Laut Internetbildern (direkte Fotos kann ich an dieser Stelle wegen Urheberrechts nicht einstellen, aber der Link lohnt sich) wurde jedes Doppelzimmer individuell in einer eigenen Farbwelt gestaltet. Fantastisch schick in meinen Augen. Bin gespannt wie ein Flitzebogen, ob diese Imagebilder wirklich der Realität entsprechen. Habe ich doch schon einige Überraschungen wie plötzlich geschrumpfte Hotelzimmer erleben dürfen 🙂

Viel Zeit werden wir aber sowieso nicht im Hotel verbringen. Ich bin ja kein Hoteltester, sondern möchte möglichst viel meiner To-Do Liste an Ausflügen abarbeiten. Um sich erst einmal einen Überblick über diese gigantische Stadt zu machen, möchte ich definitiv aufs Empire State Building, das Chrysler Building oder das Rockefeller Center klettern. Hauptsache hoch und Hauptsache ein toller Ausblick. Ein Geheimtipp eines Kollegen ist eine Fahrt mit der Roosevelt Island Tramway. Die Insel selbst soll zwar eher langweilig sein, von der Seilbahn aus soll man aber einen spektakulären Blick über Manhattan genießen kann. Und die Fahrt ist obendrein im Metroticket inbegriffen, was den Sparfuchs in mir Purzelbäume schlagen lässt.

Meiner Meinung nach ein Muss für jeden Touristen ist auf jeden Fall Ellis Island. Das Wahrzeichen der Stadt möchte ich mir unter keinen Umständen entgehen lassen. Wie groß wäre bitte die Schmach, nach meiner Rückkehr allen neugierigen Nachfraglern antworten zu müssen: “Die Freiheitsstatue? Nicht bemerkt, ich habe nur Kaffee getrunken und Burger gegessen”. Noch dazu, wenn die öffentliche Stadtfähre mich mit meinem Metroticket relativ kostengünstig hinbringt und ich so den Spirit einstiger Neuankömmlinge in mich aufsaugen kann.

Was noch so auf meinem Zettel steht: Auf jeden Fall eine Tour durch den Central Park, der quasi um die Ecke unseres Hotels ist – für New Yorker Großstadtverhältnisse versteht sich. Und definitiv in eins der vielen tausend Museen, am liebsten eins für Kunst. Ich hoffe doch sehr, in die New Yorker Kunstszene eintauchen zu können oder zumindest Kunstwerke im Guggenheim, MoMA oder Metropolitan Museum bestaunen zu dürfen. Wobei einige Museen sogar mit freiwilligen Spenden wirtschaften, das heißt, man gibt so viel Eintrittsgeld wie man möchte. Dabei fällt mir ein, dass ich diesen Fakt noch mal in meinem schlauen Reiseführer nachschlagen sollte. Denn welche Museen genau nur einen freiwilligen Obolus verlangen, habe ich natürlich noch nicht auswendig gelernt. Ertappt!

Ein Besuch auf dem Times Square versteht sich von selbst. Ich hoffe ja inständig, günstige Broadway-Tickets zu ergattern, vielleicht sogar bei einer der Lotterien. Und last but not least ist ein Trip nach Williamsburg für mich ein must-see ohnegleichen. Schließlich habe ich mal im gleichklingenden Hamburger Stadtteil-(Möchtegern)-Pendant gewohnt. 🙂

Wenn meine Füße nach diesen ganzen Sightseeing-Trips dann doch zu sehr schmerzen und die Schuhsohlen qualmen und durchgelaufen sind, heißt es wohl oder übel shoppen. Mir ist zu Ohren gekommen, das kann man fabelhaft in New York. 😀 Ganz zu schweigen von den vielen kulinarischen Abenteuern und Genüssen im Big Apple, aber dazu mehr in meinem nächsten Post.

Wir sprechen uns Ende Mai wieder, um abzugleichen, welche Vorhaben dieser langen Liste wirklich realisiert werden konnten und welche sich bis zum hoffentlich nächsten Trip noch gedulden müssen. Beweisfotos folgen, das versteht sich natürlich von selbst.

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