Carpe diem

Carpe Diem

Meine Lektion des heutigen Tages: Nie den Glauben an sich selbst verlieren und den Moment genießen. Denn wie heißt es so schön und klug: Gibt dir das Leben Zitronen, mach Limonade draus.

 

Das Jahr ist gerade einmal zwei Monate alt und schon überschlagen sich die Ereignisse. So schnell, dass ich fürchte, nicht mehr mitzukommen. Haben wir wirklich erst Februar oder vielleicht doch schon Juni? Gehöre ich schon zur Rush Hour-Generation? Immer mehr, immer weiter, immer neue Ziele vor Augen? Nicht entspannen oder die Seele baumeln lassen, immer Gas geben? Da passt es gut rein, dass sich das Winterwetter vermutlich schon für diese Saison verabschiedet hat. Ist ja kein Wunder, wenn man durcheinander kommt. Und auch als überzeugte Optimistin hat mich so manche Nachricht der letzten Wochen hart getroffen und viele Tage und Nächte beschäftigt. Leider gibt es bei meinem Gehirn keinen Aus-Knopf, mit dem ich meine Gedanken ausschalten kann. War das wirklich schon alles oder kommt noch viel mehr? Wer und was ist mir wichtig? Möchte ich das wirklich? Und was möchte ich überhaupt – und wohin will ich? Hängt vielleicht damit zusammen, dass ich bald das erste Vierteljahrhundert auf meinen Schultern balancieren muss und mir daher schon Gedanken mache, in welche Richtung ich an der nächsten Kreuzung abbiegen will.

 

Bei all den vielen Gedanken und Erlebnissen sollte man sich meiner Ansicht nach aber eines bewusst vor Augen führen: Die kleinen Details des Alltags, die Menschen, denen man tagtäglich begegnet, weiß man meist viel zu wenig zu schätzen. Warum sollte man ihnen auch ständig sagen, wie wichtig sie einem sind – sie sind ja sowieso da. Aber genau da liegt manchmal die Krux, die Erkenntnis kommt oft zu spät und das Verhalten kann dann leider nicht mehr zurückgespult werden. Zurück auf Anfang funktioniert leider nicht im richtigen Leben. Macht man sich bewusst, wie dankbar man im Allgemeinen für so vieles ist, was man erlebt und Menschen, die einem nahe stehen, sieht man oftmals auch viel klarer, wohin die Reise in Zukunft für einen selbst gehen soll. Und gerade wenn diese Pläne langfristiger Natur sind, ist es natürlich weitaus hilfreicher, den Weg nicht allein bestreiten zu müssen, wenn herzensgute Menschen mit offenen Armen da sind (und zusammen geht es nun mal viel leichter als nur allein), und zweitens lässt sich das Hier und Jetzt dann vielmehr genießen, statt ständig nur nach dem Zukunftshalm zu greifen. Sonst läuft man unter Umständen Gefahr, wichtige Augenblicke zu verpassen oder gar nicht erst wahrzunehmen. Auch da funktioniert die Rückspultaste leider nicht. Ist es Euch nicht auch schon so gegangen, dass Ihr Euch etwas so sehr aus tiefstem Herzen gewünscht habt, das glückliche Gefühl im Magen nach Erreiche dieses Ziels aber ziemlich schnell wieder verpufft ist? Warum also immer nur nach gerade nicht Greifbarem streben, wenn es so viel Schönes im Jetzt gibt? Bitte nicht falsch verstehen, ich bin ein zielstrebiger Mensch und werde das auch in Zukunft bleiben, aber das heißt eben nicht automatisch, die Gegenwart außer Acht zu lassen und einzelne Momente nicht mit Haut und Haaren zu genießen.

 

Und weil das Wetter gerade sowieso verrückt spielt und kleine Frühlingsgefühle erwachen, musste ich mir als Frühlingskind schon ein paar Frühblüher kaufen. Sozusagen als Zeichen der Hoffnung, die der Frühling nun mal ausstrahlt. In diesem Sinn: Genießt den morgigen Valentinstag, egal mit wem und vergesst mal für ein paar Augenblicke eure hochgesteckten Ziele 😉 !

 

 

 

 

Apropos Pläne: Einen großen Traum von mir habe ich mir bereits zu Teilen erfüllt beziehungsweise deren Verwirklichung vorangetrieben. Dazu in meinem nächsten Post mehr. 🙂

 

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