Sport frei!

Sport VorsatzApropos Neujahrsvorsätze…Schlaumeierisch wie ich manchmal zu sein pflege, habe ich mir dieses Mal gedacht, meine Neujahrsvorsätze nicht erst in der Neujahrsnacht zu verfassen. Nein, wenn man seine Vorsätze fürs kommende Jahr bereits im alten Jahr angeht, ist die Chance vielleicht größer, sie auch einzuhalten.

Denn hat man sich schon vor Neujahr mit neuen Gewohnheiten angefreundet, sind diese am 1. Januar hoffentlich schon so verinnerlicht, dass sie auch im neuen Jahr nicht verschwinden. Also habe ich mich nach langen Überlegungen (und langem Werben einer bestimmten, hier nicht näher genannten Person) im Fitnessstudio angemeldet.

 

Ehrlich gesagt hatte ich bisher doch so einige Bedenken bezüglich Fitnessstudios. In meiner Vorstellung entsprach ein Fitnessstudio einem Ort, an dem muskelbepackte Männer ihre Muskeln weiterhin stählen, während sie Stunde um Stunde tagtäglich an großen Geräten schwitzen und sich nachher im Spiegel bestaunen. Im selben Raum rennen sportverrückte Frauen um die Wette, während andere Frauen die gesamte Zeit an der Theke bei einem Shake verbringen und die muskelbepackten Männer anhimmeln (und die sportverrückten Frauen abwechselnd beneiden und verfluchen).

 

Zugegeben: Diese Vorstellung ist doch ein wenig sehr klischeeschaft. 🙂 Und seit zwei Monaten überzeuge ich mich nun schon davon, dass dies (zumindest nicht in meinem Studio) der Fall ist. Viel mehr kann man durchaus nette Menschen treffen, ein Schwätzchen mit den Angestellten halten. Und vor allem fit werden! Obwohl mir die Möglichkeit, auf dem Laufband fernzusehen doch sehr gefällt. Aber vor allem möchte ich natürlich fit werden beziehungsweise bleiben ;).

 

Wie gesagt: Man fühlt sich tatsächlich besser nach einer Stunde Sport und langsam ertappe ich mich dabei, dass mir etwas fehlt, wenn ich nicht ein bis zweimal die Woche mein Cardio- und Freestyle-Muskel-Workout durchziehe. Was auf jeden Fall hilft, sind feste Tage in der Woche, die man für Sport reserviert. Außerdem packe ich schon am Vorabend meine Sporttasche und kündige meinen nächsten Sporttermin schon mal an, um am nächsten Tag auch keinen Rückzieher mehr machen zu können. Und als Belohnung für meine Disziplin in der letzten Zeit habe ich mir ein schickes Shirt gegönnt. Denn wer sagt denn bitte, dass man nicht nur verschwitzt, sondern auch noch schlecht angezogen sein muss?

 

Schön, wenn man den Schweinehund so schön austricksen kann und sich noch gut dabei fühlt. In diesem Sinn: Sport frei!

 

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s